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Die Christusritter spielten in der Geschichte Portugals eine große Rolle, vor allem bei der Vertreibung der Mauren. Der Vorgänger der Christusritter, der Templerorden wurde ca. 1120 zum Schutz der Jerusalem-Pilger gegründet. Im 12. und 13. Jahrhundert unterstützen die Templeritter Portugal beim Kampf gegen die Mauren. Als Gegenleistung erhielten sie Ländereien und wurden mit politischen Befugnissen ausgestattet. Unter anderen erhielten sie die Maurenburg bei Tomar. Da diese jedoch an einer strategisch ungünstigen Stelle lag, bauten die Ritter das Convento do Cristo an einem neuen Ort. Und zu Recht, es war unein- nehmbar. Durch militärische Erfolge und den damit verbundenen Schenkungen reich und mächtig geworden, wurde der Templerorden 1312 von Papst Clemens V. verboten, sein Besitz eingezogen. Sechs Jahre später gründete König Dinis als Nachfolge den “ Ordem de Cavalaria de Nossa Senhor Jesu Cristo”, den Christusritterorden, der auch alle Besitztümer und Privilegien übernahm.
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